Botschaften von Maya Erster Teil von zwei Teilen                                                                                                  Juli 2008   Die Geschichte von Mark B.   Es passiert eigentlich nie, dass ich während der Meditation unerwartet eine Stimme höre, die mich dringend ruft. Und wovon ich begreife, dass ich Antwort geben kann und darf. 'Du bist Maya und ich bin Mark,' erklärte mir eine sanfte und zugleich doch starke Stimme. 'Ich brauche Dich für etwas ganz merkwürdiges. Es scheint aber auch für Dich wichtig zu sein. Also ...?' 'Nah, lieber Mark, erzähl mal.' 'Ich bin nach diesem Planet gekommen, weil ich dazu Lust oder das Bedürfnis danach hatte. Vielleicht beides. Aber ... ich wollte absolut nicht vorher wissen, was da für mich bereitlag. Ich sah es als ein einziges Abenteuer, wo ich handeln und tun durfte, wie und was und wenn es mir passte. Eine zeitlang war dies auch so und, ich gestehe es, ich hab's genossen.' 'Hast Du keine Angst gehabt?' fragte ich ihn. 'Mit Fliegen, zum Beispiel, oder bei deinen anderen Unternehmen?' 'Einmal, als ich am Klettern war in der Schweiz. Aber das gehörte dazu. Angst war mir fremd und es auf einmal da hoch zu spüren, war ein erstaunendes Erlebnis. Es erhöhte das Gefühl von Abenteuer!' Ich lachte. Dieser Mark amüsierte mich, durch seine  überraschende Haltung, seine muntere Stimme und seine frische Neugier, die ich mit im teilte. Außerdem sagte er etwas, was für mich neu war. Bisher habe ich immer verstanden, daß jede Seele vorher weiß wofür sie zur Erden kommt und was ihr hier widerfahren wird. Dieser Mark dagegen wollte weder zuvor noch während seines Lebens dessen Ziel, geschweige denn sein Schicksal, kennen.   'Wie alt bist du geworden,' wollte ich wissen. 'Kaum 30,' sagte er nachdenklich. 'Ich war "to young to die", denn es war überhaupt nicht nötig. Ich bin ermordet worden. Nicht eine Krankheit, ein Unfall oder etwas ähnlich menschliches, nein, es war ein dummer Mord, auf der Straße. Ich war erst kurz Rechtsanwalt geworden und war, ehrlich gesagt, sehr, sehr fleißig. Als ich dann an einem Abend zu Fuß nach Hause ging, bin ich angegriffen worden. Ich habe diesem Mann noch meine leeren Hosentaschen herausgezogen um zu zeigen, daß ich kein Geld bei mir hatte und ihm dann meinen Ring gegeben. Aber nein, er hat mich aus meinem Büro kommen gesehen und war sich sicher, daß ich irgendwelche Papiere oder Cheques bei mir tragen müßte.' Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: 'Plötzlich spürte ich einen Wut und ein paar Sekunden später einen abscheulichen Schlag auf meinem Hinterkopf. Als ich aufwachte, saß ein Engel neben mir. Da sah ich mich selbst ohne Körper. So, wie ich nach dieser Erden gegangen bin. Nun ja, ein bißchen milder verfaßt, etwas - er suchte nach einen Ausdruck dafür - etwas mehr verständnisvoller geworden. Jedenfalls, ich fragte den Engel: Warum? Ich habe so einen Lebensabbruch nicht gefragt, davon auch nicht gewußt, bevor ich zu diesem Leben hinabstieg. Warum solch einen Tod? Ist es Karma aus einem vorigen Leben?' 'Du sagst es,' erwiderte der Engel. 'Hab' ich denn den Täter getötet?' 'In einer Kriegssituation liegen die Dinge anders. Er gehörte der anderen Armee an.' 'Und wie hab' ich auf seinem damaligen Tod reagiert? War ich wütend auf ihn, oder habe ich meinen  Tat bedauert?' 'Sieh' mal,' und der Engel vermittelte ihm einen Blick auf jener Zeitspanne.  'Ich war erleichtert,' sagte Mark  jetzt zu mir. 'Es war eine Sache von ihm und mir, und ich habe es tief bedauert. Aber für mich ist nun die große Frage gekommen, wie ich auf meinen Tod reagieren soll. Denn er hat mich ermordet, voller Wut. Muß ich dann wieder zur Erden zurückkehren, um ihm das Leben schwer zu machen,  ihn vielleicht meinerseits zu töten, und so sein Karma zu lösen? Würde aber damit etwas, ich wiederhole, wirklich ETWAS, aufhören?' Zweiter Teil                                                              'Als der Engel schwieg,' erzählte Mark weiter, 'kam in mir ein inspirativer Gedanke auf: Ich werde mir ein  superreiches leben aus, ich könnte von Adel sein mit einem Schloß dabei, und da laß ich ihn mein Butler sein, dann kann er mir schön dienen, ohne tödliche Zustände.' Der Engel schwieg. Als Maya schwieg ich auch. Bei dieser Gelegenheit wollte Mark es jedoch offensichtlich von einer Erdling wissen... Ich gab ihm ein Bild. Sei Gott dienstbar. Selbst sollte er die Wahl treffen, wie er sich das gedacht hat. Also, da herrschte große Stille.  Dann sagte Mark erfreut: 'Ich weiß es. ich frage ihn ob er Gott liebt, oder in seinem nächsten Leben lieben könnte. Dann wäre Priester zu sein doch etwas Schönes? So in der Nähe vom Pabst zu sein?' Da zögerte Mark doch einigermaßen. 'Etwas Besseres kommt mir in den Sinn. Der Weg eines buddhistischen Mönches. Der durch die Welt reist. Eine Art Guru, einen guten Guru.' Wieder zögerte Mark: 'Mein Widersacher hat einen Mord begangen, geht das wohl zusammen?' Während Mark sich dies fragte, sah ich, wie neben ihm seine irdische Mutter erschien, kurz danach gefolgt von einer jüngeren Frau, die ich, wie von selbst, als seine Schwester auf Erden erkannte. die Schwester führte ein recht schönes Leben: Hatte einen Mann, Kinder und war selbst ein richtiges Vorbild für ihre Mitmenschen. Sie würde aber vor einer Krankheit, einer schlimmen Krankheit, sterben. 'Auf dem Moment, das du es auf der Seelenebene wußtest, Mark,' sagte ich zu ihm, 'hast du Gott um einen Wahl gebeten: Ob du wohl ihre Krankheit übernehmen dürftest, aber in der Art eines schnellen Todes. Denn du verabscheutest Krankheit. Vielleicht durch einen Unfall also, oder ....'  Er unterbrach meine Gedankengang, um meinen Satz zu ergänzen: 'Oder durch diesen Tod zu sterben? Ist es das?' Der Engel und ich lächelten zusammen. Ach Gott im Himmel, wie kann ich diesem Mann danken, dafür, daß er jenes Schicksal auf sich genommen hat. 'Darf meine Schwester noch alt werden, gemeinsam mit ihrer Familie,' fragte er den Engel. 'Ja,' bestätigte der Engel.    Auf Erden ein spontanes Leben führen gehört also auch zu den Möglichkeiten, wie man auf Erden leben kann. Deswegen war es mir deutlich, daß ich diese Geschichte aufzeichnen sollte. Denn ich habe bis jetzt gedacht, daß jede Seele ihre Lebensaufgabe und ihr Schicksal kennt. Wobei es dann übrigens auch vorkommt, daß Gott eine Seele fragt, ob sie in einer bestimmten Zeitfach nach der Erde gehen wird.  Wie ich diesen jungen Mann empfand - er hatte einen fröhlichen und amüsanten Klang in seiner Stimme -, war es für mich eine angenehme Überraschung, so einer spontan reagierenden Person begegnen zu dürfen. Die sich mit seinem ganzen Vertrauen in Gott in dieses leben gestürzt hat und das Beste gegeben, was er geben konnte: Sein angenehmes Leben. Für einen anderen Mensch. Ich kann mir vorstellen, daß wenn eine Seele sich dem Bewußt ist, was ihr auf Erden passieren wird, dies auch eine Last für die Persönlichkeit bedeuten könnte - wenn es eine Verbindung  zwischen der Seele und der Persönlichkeit gibt.  Ich habe ihm Gottes Segen über ihm gewünscht und eine gute Zeit, da bei Ihm.  Auch jetzt, wo ich dies ausschreibe, fühle ich Licht und Wärme in mir. Danke, Mark. Auf Wiedersehen!     Es Grüßt euch herzlichst  Maya                                                              © by Maya Storms, 2008