Botschaften von Maya   Reinigung                                                                                                                           April 2008 Es gibt sehr viele Sachen, die wir reinigen können. Unser Körper mal als erstes, unser Haus, das Auto wohl auch usw. Aber was ist mit dem inneren Putz? Denk mal an den jetzigen Tag:  Wie oft hast du Dich geärgert, bist Du, wenn auch kurz, böse gewesen, hast du Wörter gedacht oder zu jemandem gesagt, wozu Du später gemeint hast: Na, war es wirklich nötig, so was zu sagen? Hilft es, wenn ich Dir raten würde: Ärgere dich weniger, denke ein paar weniger böse Gedanken, flamme weniger oft auf? Denn es zieht die Aufmerksamkeit immer mehr auf das Negative! Vergangene Woche erzählte mein Sohn, dass er durch einen Fehlentscheid nach dem fernen Rotterdam gesandt worden war um dort zu unterrichten, statt im nahen Utrecht. ‘Ai’, reagierte ich, ‘das wird dich und auch deine Schüler recht geärgert haben, oder?’ ‘Die Schüler schon’, sagte er, ‘aber für mich, Mama, ich hab das Schlimmste verloren, was es für einen Menschen zu verlieren gilt, mein einziges Kind. Gibt es dann noch irgendetwas, das die Mühe wert ist, mich darüber zu ärgern oder mich aufzuregen? eine Art Gelassenheit ist in mir, die Alles hinnimmt, was auf mich zu kommt. Ich akzeptiere es einfach, ohne darüber nachzudenken oder einen Selbstmitleid zu hegen.’ Ich versuche diese Haltung zu praktizieren. Um auch das zu lernen, bin ich noch nicht zu alt. Werden Kinder nicht oft deswegen bei uns geboren, um UNS etwas zu lehren? Statt dunkle Wolken über uns herzuziehen, Wolken, die wir ja ausstoßen - denn Gedanken reichen weit und haben große Kraft -, ist Vergessen und Vergeben und eine Art von angenehme und positive Gelassenheit der bessere Weg um mit den unangenehme Sachen, die uns tagtäglich ‘über uns herkommen’ umzugehen. Nicht nur der CO2-Ausstoß  bringt Schmutz in die Luft: Es sind zweifellos auch unsere negative Gedanken, Emotionen, Taten und Worten. Dieser ‘bessere Weg’ wird ein Gefühl auslösen von: He, hilf ich so nicht meine Umgebung, es anders zu machen? Kann ich nicht besser meine positive Einstellung Glanz verleihen und mein Gefühl für Humor anwenden, statt das Selbstmitleid auszubreiten?  Schauen und Nicht-Urteilen, Beten für beide Seiten. Oder ist das zuviel gefragt? Es kommt jedenfalls das Gefühl auf, dass ich wieder rein und sauber bin, dass Gott den dunklen Wolken weggenommen hat, wenn ich abends ins Bett gehe und Gott um Verzeihung bitte für das, was ich schlecht gedacht, gesagt oder getan habe, So kann ich als ein glückliches Wesen einschlafen.      Es grüßt euch herzlichst Maya                                                                                        © by Maya Storms, 2008